Meine Gründe für Hogan Lovells
Nach der Beendigung meines Studiums in München wurde ich zunächst Notarassessor im bayerischen Notariat. Ich musste jedoch schnell erkennen, dass der Notarberuf nichts für mich war. Mir fehlten vor allem die internationale Komponente sowie eine Tätigkeit, die mich herausforderte. Deshalb begann ich, mich bei verschiedenen Stellen zu bewerben. Großkanzleien mied ich zunächst, da ich einmal im Studium schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Schließlich bewarb ich mich bei (damals noch) Lovells, da mich der Bereich Produkthaftung mit seiner Kombination aus naturwissenschaftlicher Thematik und einer Tätigkeit als Anwalt vor Gericht reizte.
Die Entscheidung für diese Sozietät zu arbeiten, fiel dann aus zwei Gründen. Zunächst hatte ich ein gutes Bauchgefühl was die Personen betraf, mit denen ich zusammen arbeiten würde. Darüber hinaus war es die einzige Kanzlei, die sich beim Vorstellungsgespräch ernsthaft nach meinen Interessen jenseits des Berufs interessiert hatte.
Mein Start
Die ersten Tage dienten der Eingewöhnung in das Team. Ich wurde zunächst sehr behutsam an die eigentliche Arbeit herangeführt. In den ersten Wochen standen Schulungen im Vordergrund, die mich mit der Arbeit eines Anwalts in einer Großkanzlei vertraut machten. Die allmähliche Heranführung empfand ich als sehr angenehm, da ich somit die Zeit hatte, mich zunächst einmal im Team zurechtzufinden.
Meine Tätigkeit
Ich arbeite im Bereich Produkthaftung. Dort befasse ich mich einerseits mit Fragen zu öffentlich-rechtlichen Produktsicherheitsvorschriften. Dabei geht es um die Kommunikation mit Behörden bei Produktproblemen sowie die Durchführung von Produktrückrufen.
Andererseits beinhaltet meine Tätigkeit die Verteidigung gegen Haftungsansprüche vorprozessual und vor Gericht. Dabei begleite ich auch Prozesse in anderen Ländern Europas, Asien, Afrika und Südamerika. Wir arbeiten dabei in großen Teams mit anderen Anwälten aus den jeweiligen Ländern zusammen.
Durch die tägliche Arbeit habe ich jeden Tag Kontakt mit unseren Mandanten. Darüber hinaus arbeite ich umfangreich daran mir auch persönlich als Anwalt einen Namen zu machen. Das wird auch von der Kanzlei gefördert.
Meine Karriere
Zunächst habe ich eine ca. einjährige Einarbeitungsphase durchlaufen, um mich mit meinen Aufgaben vertraut zu machen. Seitdem arbeite ich in einem großen Team von Anwälten an einer Vielzahl von Haftungsfällen. Dabei habe ich direkten Kontakt zu unseren Mandanten. Im Jahr 2008 machte ich dann für 4 Monate ein Secondment bei einem der weltgrößten Softwarehersteller in New York, USA. Anschließend wurde ich nach knapp drei Jahren Senior Associate. Nach knapp vier Jahren wurde ich Counsel und unterstütze Ina Brock bei der Leitung der Produkthaftungsabteilung in München.
Die Kanzlei hat mich Schritt für Schritt an meine jeweilige Aufgabe herangeführt und ich durfte diese im Anschluss auch eigenverantwortlich übernehmen. Nach meiner Erfahrung bringt die Kanzlei ihren Anwälten viel Vertrauen entgegen und ermutigt sie, Verantwortung zu übernehmen. Sie bietet dabei eine Vielzahl von Fortbildungskursen an, beispielsweise zu Themen wie Mediation und Verhandlungsführung.
Meine Freizeit
Meine Freizeit verbringe ich mit meinen Freunden und mache viel Sport. Diesen Sommer bin ich mit einem Freund mit dem Mountainbike über die Alpen gefahren. Im Moment trainiere ich für einen Triathlon.
Meine Erwartung an einen „idealen” zukünftigen Kollegen
Mein idealer zukünftiger Kollege hat einen hohen Anspruch an seine Arbeit. Er möchte Verantwortung übernehmen und in seiner täglichen Arbeit etwas bewegen. Er besitzt Augenmaß, Urteilsvermögen und betrachtet die Dinge auch kritisch. Er äußert seine Meinung und bringt sich ein. Er arbeitet gerne mit Anderen zusammen. Er hat auch viele andere Interessen als nur die tägliche Arbeit.