Meine Gründe für Hogan Lovells
Während des Studiums habe ich mein erstes Anwaltspraktikum bei (damals noch) Lovells in Frankfurt absolviert. Neben der Promotion hat sich dann eine Möglichkeit ergeben im Münchner Büro als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu arbeiten. Schließlich konnte ich im Rahmen einer Referendarsstation einige Zeit im Büro in Chicago verbringen. Da lag es natürlich nahe, sich hier anschließend auch als Anwältin zu bewerben.
Während meiner früheren Tätigkeiten habe ich an verschiedenen Standorten mit verschiedenen Mitarbeiten immer sehr gute Erfahrungen gemacht, engagierte und offene Menschen kennen gelernt und konnte von dem internationalen Austausch zwischen den Standorten sehr profitieren. Auch in den Bewerbungsgesprächen herrschte eine ausgesprochen angenehme, freundliche und kollegiale Atmosphäre. Das hat letztlich - neben fachlichen Aspekten, die selbstverständlich auch eine Rolle spielen - den Ausschlag für meine Entscheidung gegeben, bei HoganLovells zu arbeiten. Diese Entscheidung habe ich bisher nicht bereut!
Mein Start
Der Berufseinstieg vor 2 Jahren war natürlich sehr aufregend, es war allein schon eine Herausforderung, sich die vielen neuen Gesichter zu merken. Mit der Zeit und durch viele auch fachübergreifende Veranstaltungen, Seminare oder den für Associates angebotenen Englischkurs lernt man die Kollegen allerdings schnell kennen. Der Austausch mit anderen Berufseinsteigern, der auch durch ein standortübergreifendes Treffen gefördert wurde, hat mir den Einstieg dabei sehr erleichtert.
Während der ersten Arbeitstage wurde ich schon direkt in die Mandatsarbeit einbezogen und habe sofort damit begonnen, Schriftsätze oder Gutachten mit zu entwerfen und an Besprechungen teilzunehmen. Auch der unmittelbare Kontakt zum Mandanten war von Anfang an selbstverständlich. An eine einsame Tätigkeit im Hinterzimmer war also nicht zu denken...
Dabei wurde ich in den ersten Wochen aber glücklicherweise nicht allein gelassen, sondern es bestand stets die Möglichkeit, erfahreneren Kollegen Fragen zu stellen. Sie haben sich viel Zeit genommen, um mich in alles einzubinden und einzuarbeiten, Entwürfe zu besprechen und mir Anregungen zu geben. Nach einiger Zeit merkte ich dann, dass man immer mehr Fragen immer selbständiger bearbeiten kann und sich gut zurechtfindet. Dabei helfen auch Fortbildungsveranstaltungen und Seminare. Jedenfalls lernt man auch nach den ersten Wochen immer Neues und es wird nie langweilig.
Meine Tätigkeit
Im Bereich Prozessführung vertreten wir in- und ausländische Mandanten bei streitigen Auseinandersetzungen sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich. Speziell beschäftige ich mich mit handels- und gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten und auch Fragen der Organ- und Berufshaftung. Die Fälle sind meist sehr komplex und umfangreich und haben häufig einen internationalen Bezug, was die Arbeit spannend macht.
Die tägliche Arbeit besteht dabei überwiegend aus dem Entwerfen von Schriftsätzen, Gutachten oder Vermerken, oft auch in englischer Sprache, vielen Diskussionen mit Kollegen, Besprechungen mit Mandanten und natürlich manchmal Gerichtsterminen.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, insbesondere ist es eine große Erleichterung, dass wir auf viel Unterstützung und zahlreiche Ressourcen (Bibliothek, Datenbanken etc.) zurückgreifen können. Was die Arbeitszeiten betrifft: Der Arbeitstag ist - bei einer vollen Stelle - natürlich nicht um 17 Uhr zu Ende, man muss Einsatzbereitschaft zeigen und gelegentlich auch eine gewisse Flexibilität an den Tag legen. Insgesamt sind die Arbeitszeiten aber angemessen und auch auf persönliche Belange wird Rücksicht genommen.
Meine Erwartung an einen „idealen” zukünftigen Kollegen
Wichtig sind für mich vor allem Interesse, Offenheit und Eigeninitiative, kollegiales Verhalten und die Bereitschaft, sich auch in neue Themengebiete einzuarbeiten.