Meine Gründe für Hogan Lovells
Das erste Mal mit (damals noch) Lovells in Kontakt gekommen bin ich auf einer Bewerbermesse, an der ich nach dem ersten Staatsexamen teilgenommen habe. Nachdem ich ohne große Erwartungen zu dieser Messe gefahren war, war ich positiv überrascht davon, wie vielen angenehmen Anwälten/innen verschiedener Kanzleien ich im Laufe des Tages begegnete. So leicht mir nun die Entscheidung fiel, eine Station meines Referendariats bei einer dieser Kanzleien verbringen zu wollen, so schwer fiel mir die Wahl für eine bestimmte Kanzlei. Den Ausschlag für Lovells gab das Gespräch mit einem Freund, der bereits als Anwalt bei einer anderen großen Wirtschaftskanzlei arbeitete und der mir riet, zu Lovells zu gehen. Noch heute muss ich schmunzeln, wenn ich daran denke, womit er seinen Rat begründete: "Geh zu Lovells, denn dort arbeiten die nettesten Leute!", sagte er mir.
Mein Start
Dass mir die Zeit als Referendar sehr gut gefallen hat, kann man deutlich daran sehen, dass ich sofort nach dem zweiten Staatsexamen im Frankfurter Büro von Hogan Lovells als Anwalt zu arbeiten angefangen habe. Da ich das Frankfurter Büro sowie viele der Anwälte(innen) bereits aus dem Referendariat kannte, gestaltete sich mein Berufseinstieg erfreulich problemlos.
Zu meiner Freude hatte ich von Anfang an direkten Mandantenkontakt, d.h. das gängige Vorurteil, dass man als junger Anwalt bei einer Großkanzlei erst einmal nur im stillen Kämmerlein sitzt und Gutachten schreibt, traf nicht im Geringsten zu.
Da sich die Kollegen zudem, unabhängig von ihrer eigenen Arbeitsbelastung, stets die Zeit nahmen, mir Fragen zu beantworten und Feedback zu geben, wurde ich schnell immer sicherer und routinierter, mit der Folge, dass ich kleinere Mandate bereits nach kurzer Zeit eigenständig bearbeiten durfte.
Meine Tätigkeit
Ich arbeite bei Hogan Lovells im Bereich Gesellschaftsrecht mit Schwerpunkt im GmbH-Recht und Aktienrecht. Meine Tätigkeit empfinde ich als sehr abwechslungsreich, da ich zum einen Unternehmenskäufe und -verkäufe (mit-)berate, zum anderen aber auch in die laufende Beratung von Gesellschaften und deren Organen eingebunden bin. Dass ein Großteil der Arbeit im Team stattfindet, finde ich nicht zuletzt deshalb angenehm, weil man dadurch stets "Experten" aus anderen Abteilungen und anderen (auch ausländischen) Büros zu Rate ziehen kann, wenn ein Mandat einmal Fragen aus einem Rechtsbereich aufwirft, der nicht zum eigenen Kernberatungsgebiet gehört.
Meine Karriere
Ich bin seit Mai 2007 bei Hogan Lovells. Von Beginn meiner Tätigkeit an habe ich gerne an dem firmeninternen Fortbildungsprogramm teilgenommen, in dem den Berufsanfängern neben Grundlagen des Steuerrechts, der Bilanzkunde usw. auch Kurse im Verhandlungsmanagement, im Marketing oder aber Rhetorikkurse angeboten werden.
Nach Ablauf jeden Jahres habe ich mit dem für mich zuständigen Partner ein sogenanntes Jahresgespräch geführt. Dieses Gespräch dient dazu, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und das kommende Jahr zu planen. Ich empfinde dieses regelmäßige Feedback als sehr hilfreich, da man dadurch ein klares Bild der eigenen Stärken und Schwächen bekommt, sowie einen realistischen Eindruck davon, ob man insgesamt auf dem richtigen Weg ist. Ab einer Zugehörigkeit von ca. zwei Jahren bietet Hogan Lovells seinen Anwälten(innen) darüber hinaus ein persönliches Karrierecoaching durch einen internen Coach an. Dieses Angebot erfreut sich bei den Kollegen verständlicherweise großer Beliebtheit.
Meine Freizeit
Ich würde nicht als Anwalt bei Hogan Lovells arbeiten, wenn das gängige Vorurteil stimmte, dass man als Anwalt einer Großkanzlei seine Freizeit völlig zugunsten des Jobs opfern muss. Das soll nicht bedeuten, dass es - gerade im Transaktionsbereich, in dem ich arbeite - keine Tage gibt, an denen es einmal ein wenig später werden kann. Nichtsdestotrotz ist es mir jedoch möglich, regelmäßig nach der Arbeit zum Sport zu gehen oder aber mich mit Freunden zu treffen, z.B. in einer der gemütlichen Frankfurter Apfelweinkneipen oder aber bei einer der vielen Afterwork-Parties.
Gemeinsame sportliche Aktivitäten werden bei Hogan Lovells im Übrigen in vielerlei Hinsicht angeboten: So gibt es jedes Jahr sowohl ein deutschland- als auch ein europaweites Fußballturnier, ein Beachvolleyballturnier, ein Golfturnier sowie ein Hogan Lovells-Skiwochenende. Diese Veranstaltungen erfreuen sich bei den Anwälten/innen nicht zuletzt deshalb großer Beliebtheit, weil sie eine gute Möglichkeit darstellen, Kollegen/innen aus anderen Büros von Hogan Lovells kennenzulernen.
Meine Erwartung an einen „idealen” zukünftigen Kollegen
Einer der Gründe dafür, dass ich als Anwalt bei Hogan Lovells arbeite, ist, dass viele meiner Kollegen meinem Idealbild des perfekten Kollegen sehr nahe kommen: Es sind Menschen, die Spaß daran haben, gemeinsam in einem Team zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, die dabei auch unter Zeitdruck ruhig und gelassen bleiben, die trotz aller Professionalität nicht ihren Humor verloren haben und die schließlich zwar gerne arbeiten, für die es aber auch ein Leben neben der Arbeit gibt, das ihnen mindestens genauso wichtig ist wie ihre Arbeit.